новый график работы / Neue russischsprachige Servicezeiten

Внимание, график работы службы на русском языке несколько изменился. (Телефон: 0911 / 42 48 55-20)

Служба работает:

→ вторник с 18.00 до 20.00
→ четверг с 19.00 до 21.00 (новый график работы)
→ суббота с 17.00 до 19.00


Neue Servicezeiten russischsprachiger Krisendienst:
(Tel. 0911 / 42 48 55-20)

→ Dienstag:  18:00 – 20:00 Uhr
→ Donnerstag:  19:00 – 21:00 Uhr (neue Zeiten)
→ Samstag:  17:00 – 19:00 Uhr

Weiterbildung Krisenintervention

… im Sinne des neuen bayerischen PsychKHG, in Zusammenarbeit mit dem Krisendienst Mittelfranken, im Bildungswerk Irsee

In diesem neu konzipierten 3-moduligen „Weiterbildungscurriculum Krisenintervention“ erhalten die TeilnehmerInnen die fachspezifische Qualifikation zur Durchführung von Kriseninterventionen unter Anwendung verschiedener therapeutischer Konzepte.

Themen und Inhalte

  • Vermittlung von fundiertem Wissen über Entstehung, Verlauf und Risiken von Krisen
  • Darstellung praxisorientierter und alltagsrelevanter Basis-Techniken der Krisenintervention
  • Fertigkeiten in der Gesprächsführung und im Handeln für fokussierte und zielorientierte Interventionen
  • Reflexion wichtiger, die eigene Kriseninterventionsarbeit beeinflussender Faktoren
  • Erarbeitung einer (Wert-)Haltung, die es ermöglicht die Balance zu wahren zwischen verschiedenen Rollenanforderungen
  • Sicherheit im Umgang mit rechtlichen Aspekten
  • Sicherheit bzgl. der Anforderungen an Dokumentation und Qualitätssicherung

Voraussetzung für die Teilnahme an diesem Curriculum sind Grundkenntnisse über psychiatrische Erkrankungen und Erfahrungen im Praxisfeld der psychiatrischen Versorgung.

⇒ weitere Infos auf der Website des Bildungswerkes Irsee

 

Fachtagung „Notfall Seele“

„Notfall Seele“ – unter diesem Titel veranstaltete der Krisendienst Mittelfranken am 6. März eine Fachtagung in Nürnberg, mit der er sein 20-jähriges Bestehen feierte.

Rund 180 Fachleute aus Nürnberg, der Region und anderen Ecken Bayerns kamen in die Technische Hochschule Nürnberg, mit der der Krisendienst die Veranstaltung organisiert hat.

Anerkennende Worte für die Pioniersleistungs des Krisendienstes, der als zweiter Krisendienst in Bayern ins Leben gerufen wurde, gab es seitens aller Festrenderinnen und Festredner. Dazu zählten auch Ruth Nowak, Amtschefin des Bayerischen Gesundheitsministeriums, und Celia Wenk-Wollf, stellvertretende Geschäftsführerin im Bayerischen Bezirketags.

Die Interessierten informierten sich bei der Fachtagung über die Anfänge des Krisendienstes und seine aktuellen Projekte. Im Fokus der Fachtagung stand auch das geplante Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz (PsychKHG), in dessen Rahmen in jedem Regierungsbezirk ein Krisendienst eingerichtet werden soll.

Zu den Höhepunkten zählte außerdem der Vortrag von dem Psychiater und Psychotherapeuten Manuel Rupp über die Wirkungsmechanismen der Krisenintervention.

Ella Schindler

Heiner Dehner erhält Ehrenbrief des Bezirks Mittelfranken

Dicke Bretter bohren: Das hat Heiner Dehner in seinem Berufsleben sehr oft gemacht und nie den Aufwand gescheut. Stets mit nötiger Portion Mut, Nachdruck und jede Menge Ideen. Zusammen mit Gleichgesinnten hat er vor zwanzig Jahren den Krisendienst Mittelfranken in Nürnberg ins Leben gerufen und ist bis jetzt sein ehrenamtlicher Geschäftsführer. Vor allem für diese Leistung, aber auch für viele andere Engagements für psychisch kranke sowie ältere Menschen hat der Bezirk Mittelfranken Heiner Dehner mit einem Ehrenbrief gewürdigt, der nur vier oder fünf Mal im Jahr vergeben wird.

Der Bezirkstagspräsident Richard Bartsch übergab die Auszeichnung an den Geschäftsführer des Krisendienstes am 20. März und lobte: „Heiner Dehner hat etwas revolutionäres gemacht.“ Bartsch betonte, dass Heiner Dehner beim Aufbau des Krisendienstes viele Widerstände durchbrechen musste. „Es ist Ihr Kind, es ist unser Kind“, so Bartsch über die Einrichtung, die in ihrer Form bayernweit einzigartig ist, und die der Bezirk Mittelfranken zum größten Teil finanziert. Gerade deswegen fand die Verleihung in den Räumen des Krisendienstes statt.

Zur Verleihung des Ehrenbriefes kamen viele Kollegen und Weggefährten von Heiner Dehner. Nicht überraschend, denn er ist in der Region eine wichtige Größe, wenn es um alte und psychisch kranke Menschen geht. Denn neben dem Krisendienst war Heiner Dehner auch am Aufbau von Borderline-Trialog, dem Bedrohungsmanagement, sowie dem Ruhepunkt (einer Beratungsstelle für Senioren in schwierigen Lebenssituationen) maßgeblich beteiligt. Von allen diesen Angeboten ist der Förderverein Krisenhilfe der Träger und Heiner Dehner sein Vorsitzender.

Nicht nur in seiner früheren Funktion als Psychiatriekoordinator der Stadt Nürnberg, sondern auch ehrenamtlich hat er sich in den vergangenen Jahrzehnten für viele andere Projekte, Einrichtungen und Vereine engesetzt. Dazu zählen etwa der Verein Angehöriger und Freunde psychisch Kranker sowie Wohngemeinschaften für Demenzkranke in der Region.

„Er hat immer ein offenes Ohr für andere gehabt, ohne verordnete Wertschätzung. Sein Handeln speiste sich aus Erfahrung, Intuition und Wissen“, betonte auch Ralf Bohner, Leiter des Krisendienstes Mittelfranken,  in seiner Rede bei der Ehrung von Heiner Dehner.

Ella Schindler

Fachtagung „Notfall Seele“ am 06.03.2018

Die Zukunft der Krisendienste in Bayern

Seit 20 Jahren unterstützt der Krisendienst Mittelfranken Menschen in schwierigen Lebenssituationen.
Als eine der ersten Einrichtungen dieser Art in Bayern leistete er in dieser Zeit Menschen in seelischen Notlagen mehr als 150.000 mal Hilfe.

Im Jubiläumsjahr des Krisendienstes Mittelfranken entscheidet der Gesetzgeber im Rahmen des Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetzes
(PsychKHG) über die Einrichtung der Krisendienste in jedem Regierungsbezirk Bayerns.
Die Notwendigkeit dieser Entscheidung und die Möglichkeiten und Grenzen in der Arbeit der Krisendienste am Beispiel des Krisendienstes Mittelfranken stehen im Fokus der Fachtagung.

Dienstag 6. März 2018 | 9:00 – 16:00 Uhr
Technischen Hochschule Nürnberg
Georg Simon Ohm
Bahnhofsstraße 90 | 90402 Nürnberg

⇒ Flyer der Veranstaltung mit Programm

Irre Nächte in Mittelfranken 19.02.-21.03.18

Psychiatrie im Film mit anschließender Gesprächsrunde
Montag, 19.02.2018 – Mittwoch, 21.03.2018 

Die Bezirkskliniken Mittelfranken, der Krisendienst Mittelfranken und die Sozialpsychiatrischen Dienste zeigen unter der Schirmherrschaft von Bezirkstagspräsident Richard Bartsch den Film „Hirngespinster“ aus dem Jahr 2013 vom deutschen Regisseur Christian Bach mit Tobias Moretti in einer der Hauptrollen.

Orte und Termine:
⇒ Flyer
⇒ Plakat
⇒ Termine mit Diskussionspartnern

Der Film erzählt die Geschichte des 22-jährigen Simon, dessen Vater Hans – ein ehemals gefeierter Architekt – Schizophrenie hat, aber jegliche Behandlung verweigert. Die Krankheit macht das Familienleben unberechenbar, und Simon tut alles, um das fragile Familiensystem aufrechtzuerhalten – bis zu dem Tag, an dem mit Verena ein Mädchen in sein Leben tritt, das ihm wirklich etwas bedeutet. Spätestens jetzt reicht es nicht mehr, daran zu glauben, dass alles irgendwie so weiter gehen könnte. Als der Zustand des Vaters sich immer mehr verschlechtert und Simon plötzlich an zwei Fronten kämpft, um Verena nicht zu verlieren, eskaliert die Situation zwischen Vater und Sohn…

Im Anschluss an die Filmvorführung diskutieren Ärzte, Psychologen und Sozialpädagogen mit Ihnen über den Film und seine Darstellungen und Botschaften.

Der Eintritt ist frei. Sitzplatzreservierungen sind nicht möglich.

Bedrohungsmanagement – ein Thema in Nürnberg?!

Einladung zu einer anonymisierten Umfrage für eine Masterarbeit an der Technischen Hochschule Georg-Simon-Ohm mit dem Titel „Bedrohungsmanagement – ein Thema in Nürnberg?!“, unabhängig davon, ob Sie das Bedrohungsmanagement in der Stadt Nürnberg bereits kennen oder nicht.

Ziel der Masterarbeit ist es, Daten zur Häufigkeit von Gewalt am Arbeitsplatz zu erhalten. Gleichzeitig soll das Gewalt-Präventionsprogramm ‘‘Nürnberger Bedrohungsmanagement“ bekannt gemacht und in seiner Bedeutung dargestellt werden.

Zur Zielgruppe der Umfrage gehören alle Menschen, die in Nürnberg arbeiten. Wir würden uns freuen, wenn Sie sich die Zeit nehmen (etwa 20 Minuten) und folgenden Fragebogen online ausfüllen:
⇒ www.soscisurvey.de/MA_Gewalt_am_Arbeitsplatz_BM/