LEITBILD

1. Außer gewöhnliche Erlebnisse können Menschen kurz- und langfristig psychisch traumatisieren. 
2. Ein Trauma ist eine extreme Lebenserfahrung, welche die betroffene Person so sehr überfordert, dass ihre gewohnten Bewältigungsstrategien nicht mehr funktionieren. Oftmals wird dadurch auch das bisherige Weltbild komplett in Frage gestellt. Als Folge dieser Überforderung können psychische oder körperliche Störungen oder Krankheiten entstehen. 
2.1. Frühzeitige kompetente Betreuung kann psychische Traumatisierung abmildern oder verhindern. 
2.2. Auch Einsatzkräfte brauchen Vorbereitung und Betreuung. 
3. Wir sind keine Therapie- oder Beratungseinrichtung. Das Netzwerk Trauma-Hilfe möchte professionell Verantwortlichen Informationen und Kontakte zur Verfügung stellen. Diese sollen dazu dienen, bei persönlichen traumatischen Ereignissen bis hin zu Großschadenslagen rechtzeitig helfen zu können.
4. Wir sind das regionale Forum in Mittelfranken zu diesem Thema in Form eines "offenen Netzwerkes" und arbeiten dezentral. 
5. Wir bringen unterschiedlichste Institutionen und Personen miteinander in Verbindung, welche in der Region professionell mit diesem Thema umgehen (müssen). Dazu gehören zum Beispiel: Organisationen, Behörden, Fachverbände, Berufsverbände. 
6. Wir unterstützen Aus- Fort- und Weiterbildung zum Thema Trauma-Hilfe / psychosoziale Unterstützung. 
7. Wir setzen uns dafür ein, dass bundesweite Qualitätsstandards der Notfallbetreuung und -nachsorge in der Region verwirklicht werden. Einheitliche Begriffe, Sprache, Handlungslogiken und Ausbildungsstandards unterstützen Helfer bei der schnellen Verständigung über Hilfsmaßnahmen.

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